Stimmiges Gesamtpaket

Asphaltzentrum Hambostel: Gezielte Investitionen in zeitgemäße Anlagentechnik sichern Wettbewerbsfähigkeit

Ressourcenschonende Prozesse, intelligente Recyclinglösungen, hohe Tagesleistungen: Die Marktanforderungen an die Asphaltproduktion sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Der Geschäftsbereich Natursteine hat sich schon frühzeitig auf diese Entwicklung eingestellt und systematisch in den Aufbau leistungsstarker Asphaltzentren investiert. Jüngstes Beispiel ist die Mischanlage Hambostel im niedersächsischen Soltau.

Der Standort Hambostel hat alles, was ein modernes Asphaltzentrum braucht. Die Anlage liegt verkehrsgünstig an der A7 im Städtedreieck Bremen, Hamburg, Hannover und ist nur jeweils eine Autostunde von den drei Metropolen entfernt. Über einen eigenen Gleisanschluss können Rohmaterialien aus den Steinbrüchen der Basalt AG direkt über einen Tiefbunker entladen werden. Die optimale Anbindung an Straße und Schiene sorgt für einen zügigen Transport und eine reibungslose Versorgung der Baustellen. Und auch die Größe stimmt. Bei einer Grundfläche von rund 100.000 Quadratmetern bietet die Anlage ausreichend Platz für die Lagerung von Gestein und Ausbauasphalt.  

Grünes Licht für neue Hochleistungsanlage

Um die für ein zukunftsfähiges Asphaltzentrum erforderliche Tagesleistung von mehreren tausend Tonnen erbringen zu können, musste jedoch auch die Anlagentechnik auf den neuesten Stand gebracht werden. Der in den 1980er-Jahren errichtete Mischturm war auf Dauer den Mengen- und Qualitätsanforderungen mit immer größeren Recyclinganteilen nicht gewachsen. Doch vor der Modernisierung galt es, das Genehmigungsverfahren erfolgreich zu durchlaufen. Unterstützung erfuhr der Standort dabei über mehrere Jahre von der Abteilung Umwelt Rohstoffe und Liegenschaften in Wiedemar. Im vergangenen Jahr schließlich gab das Gewerbeaufsichtsamt Celle grünes Licht.

Mit der erteilten Genehmigung eines 24-Stunden-Betriebs konnte der Umbau in Angriff genommen werden. Zwischenzeitlich hatte die DEUTAG Nord, Zweigniederlassung der Basalt AG, in einem intensiven Auswahlverfahren die unter Effizienz- und Kostengesichtspunkten beste Anlagenlösung gefunden. Die neue stationäre Hochleistungsanlage verfügt über 12 Mineraldoseure für die Gesteinszufuhr und 5 Recyclingdoseure für das Asphaltgranulat. Die Produktionskapazität liegt bei 320 Tonnen Walzasphalt und 140 Tonnen Gussasphalt in der Stunde. Damit können zum einem die Recyclingraten deutlich gesteigert werden. Zum anderen verbessert sich auch die Energiebilanz der Anlage. Ein weiteres Plus: Groß dimensionierte Mischgutsilos mit einem Fassungsvermögen von 645 Tonnen stellen sicher, dass den Kunden rund um die Uhr hohe Tagesmengen zur Verfügung stehen. So können auch die immer häufiger eingerichteten Nachtbaustellen reibungslos beliefert werden.

Seit dem 19. April dieses Jahres erfolgt die Montage des neuen Mischturms parallel zur laufenden Produktion. Im Spätherbst soll die Produktion starten – und einen neuen Standard für eine umweltgerechte und leistungsstarke Produktionstechnik am Standort Hambostel setzen.